Karteneinsatzdatei (Activity File)
Die Karteneinsatzdatei enthält die Transaktionsdaten für ein bestimmtes Kartenkonto innerhalb eines bestimmten Zeitraumes. Bei "im Auftrag einer Karten ausgebenden Bank" ausgeführten Dienstleistungen (on-behalf services) erfolgt vor jeder Autorisierung einer Transaktion ein Abgleich mit dieser Datei, um sicherzustellen, dass der von der Karten ausgebenden Bank vorgegebene Verfügungsrahmen nicht überschritten wird.
Kartenprüfnummer
Card Verification Code (CVC2) bei MasterCard und Card Verification Value (CVV2) bei Visa International. Der Kartenverifizierungscode dient zur Sicherheit bei Mailorder- und Internet-Transaktionen. Der Karteninhaber wird von dem Händler aufgefordert, neben der Kartennummer und des Gültigkeitsdatums auch noch die Kartenprüfnummer mitzuteilen. Die Kartenprüfnummer befindet sich auf dem Unterschriftsstreifen der Kartenrückseite. Diese weitere Sicherheitsabfrage ist nötig, um sicherzustellen, dass Belegdaten nicht für betrügerische Zwecke über Internet oder Mailorder missbraucht werden.
Kartenleistungsbeleg (Sales Slip)
Der Karteninhaber erhält als Nachweis über seine getätigten Transaktionen einen papierhaften Beleg vom Terminal. Sollte der Karteninhaber einen manuell erstellten Beleg erhalten, so ist dieser von ihm zu unterschreiben. Den Beleg bezeichnet man auch als charge slip, sales draft, oder sales ticket.
KK Kreditkarte
In Deutschland wird meistens nicht genau zwischen echten Kreditkarten und Charge Karten unterschieden. Eine wirkliche Kreditkarte zeichnet sich dadurch aus, daß sie einen eigenen Kreditrahmen einräumt – darin unterscheidet sie sich von einer Charge Card. Außerdem bietet sie dem Kunden die Möglichkeit, den in der monatlichen Rechnung ausgewiesenen Gesamtbetrag wahlweise in einer Summe zu zahlen oder in Raten (revolvierender Kredit). Dabei kann er den Rückzahlungsvorgang selbst steuern: Vorgegeben ist nur ein Mindestbetrag, der gleich gezahlt werden muß (zum Beispiel fünf oder zehn Prozent der Gesamtsumme). Etwa die Hälfte der Karteninhaber zahlen regelmäßig den vollen Rechnungsbetrag – sie benutzen die Kreditkarte also wie eine Charge Card. Deshalb bieten auch die meisten Banken keine echten Kreditkarten an. Ihr Argument: Deutsche Kunden brauchen keinen separaten Kreditrahmen für die Kreditkarte, weil sie ihr Girokonto überziehen können – dies ist in vielen Ländern nicht möglich. Andererseits kann der Karteninhaber Interesse daran haben, das Girokonto nicht oder nicht noch höher zu überziehen.
Kreditkartenakzeptanzvertrag
Der Kreditkartenakzeptanzvertrag, auch Merchant Vertrag genannt, wird zwischen dem Merchant (Händler) und dem Acquirer geschlossen. Der Merchant erhält daraufhin eine VU-Nummer.
Kreditkartengesellschaft
Sind die Unternehmen, welche die Rechte an den Kreditkartenmarken besitzen und über die entsprechenden internationalen Netzwerke verfügen. Diese Kreditkartengesellschaften vergeben nationale Lizenzen an Karteneinreicherinstitute (Acquirer) und Kartenherausgeber (Issuer-Banken).
Kreditkartenprozessor
Ein Kreditkartenprozessor ist ein Dienstleister, der im Auftrag einer Issuer-Bank die Bearbeitung von Genehmigungs- und Buchungsanfragen, die Führung von Händler- bzw. Kartenkonten, sowie die Überwachung von Kreditlimits übernimmt.
KVK
Krankenversichertenkarte




